In vino (non tantum) veritas

Vinum in aetati antiqua erat, sicut frumentum olivaeque, cibaria cardinalis. Regiones circum mare mediterreaneum, ubi civitates antiqui floruerunt, illa nostraque aetatibus bene placebantur colendo vini. Ea cultura igitur erat in Aegyptus vetero, praeterea in Graecia, et scilicet in Imperio Romano. De significantia vini apud Romanos et de mores bibendi eorum satis multum noscemus litterarum scriptarum gratia. Non solum opera auctorum notorum significant, set exempli gratia clarus liber Apicii de re coquinaria vel descriptiones de alimenta militum. Colendum vini Cato exempli gratia in libro de agri cultura vel Plinius Maior in historia naturalis sua descripserunt. Sunt etiam plures cottidianae scriptiones sicut locationes inter agricolas possesoresque vel foedi cum mediastinis.

In ritibus religiosis vinum partem significatam agebat, non tantum ab invalescendum fidei christianae in quae vinum utitur liturgia consecrationique. In societate quoque vinum valde intererat; in Graecia exempli causa erant symposiae, conventi hominum docti ad cenando disputandoque – quid scilicet fruendum extensum vini continebat.

Etiam plebs vinum bibebat saepe, partim cottidiane. Sicut hodie diversitas magna erat inter vina qualitate precioque. (Falernum vinum carissimum aetatis antiquae scilicet bibendum non fuit cottidiane praendio.) Summatim fermentum illis aetatis moderare minus possibile erat quam nostra memoria, quo vina solebant esse graviora (alcohol 16% ad 17% de volumino) et variabiliora gustatu.

Materiae mulsi: aqua, vinumque russum, mel, piper

Ut tamen vinum illum grave bibere cottidiane possent, Romani id miscere solebant cum aqua multa, atque ratio una pars inter duas aut plures. (Vinum merum potare significatia barbarae erat et contemnebatur in Imperio Romano). Romani etiam non reverebant, ut possent gustatu potus commodo mutare meliorareque, addere alia materia sicut mel vel piper. Illud mulsum, continens aquam, vinumque russum, mel, piper, hodie quoque est potia alsum et delectatissima.

Mulsum vinum Romanum

Wein war, neben Getreide und Oliven, eins der Hauptnahrungsmittel in der Antike. Die Regionen rund um das Mittelmeer, in denen die antiken Zivilisationen blühten, eigneten sich damals wie heute sehr gut für den Anbau von Wein. Weinbau gab es somit bereits im alten Ägypten, weiterhin in Griechenland, und – natürlich – im Römischen Reich. Über die Bedeutung von Wein bei den Römern, und auch über deren Trinkgewohnheiten, wissen wir dank schriftlicher Quellen sehr viel. Dabei sind nicht nur die Texte der bekannten römischen Schriftsteller wichtig, sondern auch zum Beispiel das berühmte Kochbuch des Apicius oder Beschreibungen der Verpflegung von Soldaten. Den Anbau von Wein haben beispielsweise Cato in De agri cultura oder Plinius der Ältere in seiner Naturgeschichte beschrieben. Es gibt außerdem weitere, eher alltägliche, Quellen wie Pachtverträge zwischen Bauern und Grundbesitzern oder Verträge mit Erntehelfern.

Wein spielte bei religiösen Handlungen eine große Rolle, und das nicht erst seit dem Aufkommen des Christentums, wo Wein in der Liturgie bei der Wandlung verwendet wird. Aber auch für das gesellschaftliche Leben war Wein bedeutend; so gab es in Griechenland sogenannnte Symposien, Zusammenkünfte von gebildeten Bürgern zum Essen und gemeinsamen diskutieren – was selbstverständlich den umfangreichen Genuss von Wein mit einschloss.

Aber auch das einfache Volk trank regelmäßig, teilweise sogar täglich, Wein. Dabei gab es, ähnlich wie heute, beträchtliche Unterschiede hinsichtliche Qualität und Preis der Weine. (Der teuerste Wein der Antike, der Falerner, wurde sicher nicht täglich schon zum Mittagessen getrunken.) Insgesamt konnte allerdings der Gärprozess in der damaligen Zeit weit weniger gut kontrolliert werden als heute, weshalb die Weine in der Regel stärker (16% bis 17% Vol.) und reicher an Geschmacksvarianten waren.

Um diese starken Weine dennoch täglich trinken zu können, mischten die Römer ihn mit sehr viel Wasser, und zwar im Verhältnis eins zu zwei oder mehr. (Puren Wein zu trinken war ein Kennzeichen der Barbaren und im Römischen Reich verachtet.) Um den Geschmack dieses Gemisches nach Belieben verändern und verbessern zu können, hatten die Römer auch keine Scheu, weitere Zutaten wie Honig oder Pfeffer hinzuzufügen. Dieser sogenannte Mulsum aus Wasser, Rotwein, Honig und Pfeffer ist auch heute noch ein sehr angenehmes und erfrischendes Getränk.

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